Protect me, Yami! von Ryou-chan (Ryou x Bakura; Malik x Mariku) ================================================================================ Kapitel 6: Kapitel 6 – Du musst alleine klar kommen --------------------------------------------------- (Danke Leute für eure Kommis! ^^ Es tut mir Leid, dass dieses Kapitel nun so endlos ewig dauerte, ich war ein wenig abgelenkt, aber nun kommt wieder mal ein Kapitel von mir. *lach* Viel Spaß dabei!) Kapitel 6 – Du musst alleine klar kommen Bakura und Ryou hatten den Unterricht erfolgreich überstanden und waren gerade auf dem Heimweg. „Wieso war Mariku heute so seltsam drauf?“, fragte Ryou seinen Yami verwirrt. „Er ist in seinem Stolz verletzt, das ist alles.“, raunte er ruhig und sah mit trüben Blick auf den Boden. Ryou bemerkte natürlich, dass Bakura sich sorgte und lächelte leicht, da er diese Art nicht kannte. „Seit wann bist du denn so besorgt? Wärst du auch besorgt, wenn es mir schlecht gehen würde?“, fragte Ryou interessiert und blickte Bakura tief in die Augen. Bakura seufzte tief und schüttelte den Kopf. „Vergiss es, Ryou! Ich habe nun echt keinen Bock auf so etwas! Ich will einfach nur Heim und etwas Warmes zu Essen am Tisch haben!“ Der kleine Weißhaarige zuckte sofort zusammen und schenkte Bakura einen entschuldigenden Blick. „Es tut mir Leid.“ Doch Ryou bekam nur ein genervtes Knurren von Seiten Bakuras. Als die Beiden bei ihnen zuhause angekommen waren seufzte Ryou laut auf. „Bakura! Wieso bist du so genervt? Habe ich irgendetwas Falsches gemacht?“ Der Ringgeist knurrte seinen Hikari genervt an und schenkte ihm einen eiskalten Blick. „Du machst alles falsch, Kleiner. Nun mach mir etwas zu Essen und zwar dalli!“ Der kleine Weißhaarige zuckte zusammen und sah seinen Yami entsetzt an. Lange Zeit war es her, als Bakura seinen Hikari anfauchte. „E-s tut mir Leid.“, raunte er verunsichert. Man konnte Ryou ansehen, wie verstört er nach Bakuras Reaktion war. Nachdem Ryou wieder ein Knurren Bakuras vernahm, schreckte er sofort auf und eilte in die Küche, um Bakuras Wunsch nachkommen zu können. Es wurde eine breite Pfanne aus dem Schrank gezogen und sie landete sofort auf dem Herd. Eine schmierige Flüssigkeit fand sich in der Pfanne wieder und sofort wurden drei Stück Steak nachgelegt. Ryou kannte seinen Yami sehr gut, zumindest in Sachen Essen und wusste daher, welche Art von Essen er bevorzugte. „Wie lange brauchst du denn?!!“, brüllte Bakura in die Küche und wollte sich erkundigen, wann Ryou endlich sein Mahl auf den Tisch stellte. Ryou legte die drei Fleischstücke auf einen Teller und brachte sie sofort zu Bakura ins Wohnzimmer. Mit gerümpfter Nase musterte Bakura das Essen und nahm es zu sich. „Nun verschwinde. Leg dich zu Bett.“ Das musste man Ryou nicht zweimal sagen, denn er eilte die Treppen hinauf und gelangte in sein kleines Zimmerchen. Hier war er allein und hatte vor seinem Yami Ruhe, wenn er sich wieder komisch benahm. Er legte sich in sein weiches Bett und kuschelte sich in seine Decke, kauerte sich sofort zusammen und schlief ruhig ein. Erst am nächsten Morgen wurde Ryou von seinem Yami geweckt. „Mh? Nur mehr eine Minute, bitte.“ Bakura knurrte. „Ryou! Schmoll nicht rum! Steh endlich auf! Ich hab wirklich keine Lust auf so einen Kinderkram!“ Ryou seufzte traurig auf und öffnete seine Augen. Doch was er sah, gefiel ihm gar nicht. Er konnte Bakura kaum erkennen, da dieser schlimm zugerichtet war. „Wieso hast du so viele Blutergüsse?!“ Um Bakuras Augen herum bildeten sich viele blaue Flecken, welche nicht gerade sehr einladend aussahen. Ryou fürchtete sich sogar ein bisschen, wenn er Bakura genau betrachtete. „Frag nicht, sondern steh endlich auf, verdammt!“ Ryou konnte sich einfach nicht erklären, woher diese Verletzungen kamen. Soweit er sich an gestern erinnern konnte, war Bakura gestern noch in Ordnung und hatte sich mit keiner Menschenseele angelegt. „Aber, sag es mir bitte! Ich mache mir große Sorgen! Du kannst heute nicht in die Schule!“ – „Rede keinen Unsinn!“, zischte Bakura seinen Hikari wütend an und schüttelte dabei den Kopf. Wie konnte sein Hikari es wagen, ihm Befehle erteilen zu wollen. Der Schmächtigere stand auf und huschte ins Bad, um sich fertig zumachen. Nachdem er frisch gewaschen und vollständig angezogen war, schlenderte er zurück ins Schlafzimmer, wo bereits Bakura ungeduldig auf ihn wartete. Bakura murrte genervt und schüttelte den Kopf. „Was geht DICH das bitte schön an? Denk ja nicht, nur weil du mein ‚Freund’ bist, erzähl ich dir gleich alles!“ Bakuras Worte waren hart, jedoch mussten sie so sein, da er seinen Hikari nicht zu nah an sich ranlassen durfte. Bakura durfte sich nicht noch mehr an Ryou binden, ihm zeigen, wie wichtig er ihm ist. Das geht einfach nicht! Bakuras Stolz spielte immerhin auch eine große Rolle. Verwirrt schüttelte der Kleine den Kopf und machte den ersten Schritt hinaus in die Freiheit. Er musste sich ablenken, wollte nicht über Bakuras Verhalten nachdenken. Nach wenigen Sekunden schritt Bakura seinem Hikari nach und folgte ihm bis zur Busstation. Dort angekommen sah er seinem Hikari tief in die Augen, hob davor sein Kinn an und hauchte ihm einen Kuss auf die Wange. „Ryou. Du wirst heute alleine in die Schule fahren. Ich kann nicht mit. Pass auf dich auf, ja?“, raunte Bakura sanft, jedoch sein Ton änderte sich schnell, als er weiter sprach. „Und frag ja nicht warum!“ Ryous Augen weiteten sich schlagartig und zwei rehbraune Augen blickten seinen Beschützer und Freund hilflos an. Doch er wagte es nicht zu widersprechen, da er die vorige Situation noch sehr gut in Erinnerung hatte. Von Seiten Ryous kam nur ein kleines Nicken und seine Aufmerksamkeit wurde nun dem anfahrenden Bus geschenkt. Es war so weit. Das war das erste Mal, dass Ryou auf dich allein gestellt war, er musste ohne seinen Yami auskommen. Würde das gut gehen? Bestimmt. Der Ringgeist sah seinen Kleinen ruhig an und musterte ihn ausgiebig. Er wollte wissen, was in Ryou vorging. Doch er konnte nicht mit ihm kommen, konnte ihm nicht immer den Rücken stärken. Er müsse alleine mit Gefahren umgehen können, da Bakura nicht immer für Ryou da sein konnte. Nachdem Ryou im Bus saß, und Bakura winken wollte, entfuhr Bakura ein Seufzer. Nun stand er hier und musste sich beeilen, um an den vereinbarten Treffpunkt zu kommen. Die Situation mit seinem Hikari war doch durchaus schwieriger, als er erwartet hatte. Mit schnellem Schritt machte er sich auf den Heimweg, wollte noch vorher etwas ordentliches Essen, bevor er seinen Deal, mit wildfremden Leuten, abschließen musste. Der kleine und schüchterne Weißhaarige stand in der Akademie, in einem großen und düsteren Festsaal, in dem er ziemlich verloren aussah. Er starrte ins leere, seine Gedanken schweiften ab, natürlich zu seinem Yami, und er bemerkte gar nicht die Anwesenheit Maliks. Erst als er eine vertraute Hand auf seiner Schulter ruhen spürte, zuckte er zusammen und wurde in die Realität zurückgeholt. „Was ist mit dir los?“, fragte eine nette und freundliche Stimme. Ryou wusste sofort, wem er diese Stimme zuordnen könnte, nämlich dem kleinen Ägypter Malik! „Was sollte mit mir los sein? Es ist alles okay. Bakura kommt heute nicht, er meinte, er habe irgendetwas zu erledigen.“ Malik sah seinen Freund verwundert an und murrte leise. „Soviel ich mitbekommen habe, kommt Mariku heute auch nicht. Der ist anderwärtig beschäftigt. Shotaru wird ihm sicher den Tag versüßen.“ Man konnte es Malik ansehen, wie sauer er auf den Ägypter ist. „Seltsam. Bakura und Mariku sind heute nicht da. Was für einen Unsinn machen sie heute schon wieder?“, entgegnete Ryou flüsternd. Bakura aß noch gemütlich in der Küche, als er zur Uhr schielte, verzog er das Gesicht und man hatte den Eindruck, als wolle Bakura das Haus nicht verlassen. Er stand langsam und gemütlich auf, schwang seinen Umhang, welcher vor einigen Sekunden noch auf einem Stuhl ruhte, um sich und stapfte aus dem Haus. Nach einem fünfminütigen Fußmarsch konnte der Ringgeist bereits eine Lagerhalle erkennen, welche nicht gerade sehr einladend aussah. Sie war düster und machte den Anschein, als würde sie schon sehr alt sein. Nachdem Bakura sich in die Lagerhalle schlich, suchte er seinen Freund Mariku. „Mariku? Wo bist du denn?“ – „Bakura!“, hörte man zischen. Sofort drehte sich Bakura zur Wand und erblickte in einer Ecke, in der nicht gerade viel Licht war, einen kleinen Jungen, welcher gefesselt an der Mauer hing und seinen Freund Mariku. „Hast du ihn nun endlich festgebunden? Hat ja lange gebraucht.“ Mit ruhiger Miene schlenderte Bakura in die Ecke und betrachtete den kleinen Jungen, beugte sich zu ihm und musterte ihn ausgiebig, hob schließlich sein Kinn an „Du bist also Shotaru?“ Hosted by Animexx e.V. (http://www.animexx.de)