A long kiss Goodnight von -Kei- (Daisuke x Ken (DaiKen)) ================================================================================ Kapitel 2: I don’t wanna dream without you, ‘cause I always dream about you --------------------------------------------------------------------------- Title: A long kiss Goodnight (Ein langer Gutenacht Kuss) Teil: 2/? Fandom: Digimon Genre: Shônen-Ai, Songfic, Romantik, Humor (ändert sich im Laufe der Kapitel immer wieder) Pairing: Daiken (Daisuke x Ken) Disclaimer: Die Charaktere gehören –leider- alle nicht mir. Aber wenn sie mir jemand schenken will, bin ich sicher nicht abgeneigt. Warnung I: Shônen-Ai! Wem das nicht passt, der soll’s nicht lesen! Warnung II: Ich werde die richtigen Namen der Charaktere nutzen, hier eine kurze Liste über die wichtigsten Charaktere, für die, die es nicht wissen. Erst einmal nur die, die für das erste Kapitel wichtig sind: Davis = Motomiya Daisuke Ken = Ichijôji Ken Tai = Yagami Taichi Matt = Ishida Yamato Kari = Yagami Hikari T.K. = Takaishi Takeru Kommentar: Die Geschichte spielt vier Jahre nach Digimon Adventure o2. Jedoch spielen die Digimon hier keine großartige Rolle, es geht einfach nur um die Digiritter. Hier mit Schwerpunkt auf Daisuke und Ken, die in dieser Geschichte 15 sind. Kapitel 2: I don’t wanna dream without you, ‘cause I always dream about you (Ich will nicht ohne dich träumen müssen, denn ich träume nur von dir) „Ich liebe dich Ken...“ Stille. Erschrocken sah Ken den anderen an. „Was...?“ Er konnte gar nicht glauben, was er gerade gehört hatte, Daisuke liebte ihn? So wirklich, richtig? Aber warum? Er konnte das nicht verstehen, was passierte hier gerade? Doch bevor Ken irgendwie weiter reagieren konnte, hatte Daisuke seine Lippen schon wieder erobert und küsste ihn stürmisch. Vollkommen überrumpelt von der ganzen Situation, drückte Ken den anderen von sich und schüttelte den Kopf. „Ich versteh das nicht, Daisuke-kun. Ich... meinst du das ernst?“ Daisuke nickte bestimmend. „Warum sollte ich das nicht ernst meinen?“ „Ich kann das nicht verstehen. Warum du mich liebst, mein' ich, warum ausgerechnet mich? Ich hab immer gedacht, du und Hikari-san...“ Daisuke brach in schallendes Lachen aus und Ken fuhr unsicher zusammen, sah den anderen zögernd an. „Was ist denn so lustig?“ „Du bist so ein Dummerchen, Ken!“ Daisuke schloss ihn lachend in die Arme, zog ihn von der Arbeitsplatte und schob ihn in sein Zimmer. „Ich versteh' nicht, was du meinst Daisuke-kun.“ Daisuke drückte Ken bestimmt gegen die Zimmertür, die mit einem leisen Knall ins Schloss fiel. „Du hast es die ganze Zeit nicht gemerkt huh?“ Ken blinzelte leicht und schüttelte den Kopf. „Nein, was denn?“ „Das ich nicht erst seit gestern in dich verliebt bin, Ken.“ ~When I’m lost in the rain In your eyes I know I’ll find the light to light my way When I’m scared, losing ground When my world is going crazy You can turn it all around and when I’m down you’re there Pushing me to the top You’re always there giving me all you’ve got~ Ken schluckte trocken und sah Daisuke zweifelnd an. „Seit wann?“, wollte er wissen. Er wusste eigentlich gar nicht, ob er die Antwort wirklich wissen wollte. Natürlich hatte er gemerkt, dass Daisuke in letzter Zeit öfter seine Nähe gesucht hatte, als sonst. Die ‚heimlichen’ Blicke die Daisuke ihm immer zugeworfen hatte, waren Ken auch nicht unbemerkt geblieben und das leicht Berührungen zugenommen hatten, war auch der Fall. Aber dennoch... Er hatte sich eigentlich nichts dabei gedacht, hatte eigentlich niemals damit gerechnet, dass Daisuke –der sonst so toughe und aufbrausende Daisuke- sich ausgerechnet in IHN verliebt hatte. „Seit wann... Hm... Das ist schwer zu sagen. Ich denke, es gab da keinen bestimmten Zeitpunkt. Es hat sich einfach nach und nach so entwickelt. Aus einer guten Freundschaft ist eben nach und nach Liebe geworden. Ich kann das nicht so genau erklären Ken, dass ist für mich alles so vollkommen neu. Ich weiß auch nicht genau, es ist eben einfach so passiert.“ Unsicher blickte Ken dem anderen direkt in die wilden Augen, die er an Daisuke so sehr bewunderte. Er hatte ihn natürlich auch gern, sehr gern sogar. Aber er war sich nicht sicher, ob er Daisuke wirklich liebte. Ob er das konnte. „Daisuke-kun...“ Er senkte beschämt den Blick und sah stur auf den Boden. „Oh Ken, nicht doch.“ Daisuke hob sein Kinn ein wenig an und hauchte ihm einen Kuss auf die Lippen. „Ich bin doch nicht böse, wenn du nicht das gleiche für mich fühlst. Ich wollte es einfach nur sagen. Taichi-san hat gesagt, dass es besser ist, wenn ich dir sage, was ich fühle. Das macht es leichter.“ „Du hast mit Taichi-san darüber geredet?“ Kens Stimme klang erschrockener, als er es eigentlich wollte. „Natürlich, irgendwem musste ich das doch erzählen.“ Ken schluckte trocken. Taichi wusste also, dass Daisuke in ihn verliebt war. Er begann auf seiner Unterlippe herumzuknabbern und sah den anderen unsicher an. „Weißt du Daisuke. Ich hab dich wirklich sehr gern, du bist mein bester Freund, du bist immer für mich da, ich kann zu dir kommen, wenn es mir nicht gut geht. Und ich fühl mich so unglaublich wohl, wenn du mich berührst...“ Wie um seine Worte auf die Probe zu stellen, ließ Daisuke seine Finger über Kens nackte Brust tanzen und dieser seufzte wohlig auf. „Aber ich weiß nicht, ob das wirklich Liebe ist, Daisuke...“ Er hatte eigentlich damit gerechnet, dass Daisuke sich auf der Stelle von ihm abwand und nach Hause gehen wollte, aber stattdessen blieb der andere regungslos vor ihm stehen, fuhr mit den Fingern nach oben und strich die Knochen von seinem Schlüsselbein nach. „Genau das will ich ja herausfinden Ken. Und ich denke, es hilft dir auch sehr dabei, deinen Gefühlen auf den Grund zu gehen.“ „Hm, ja vielleicht. Bisher bestand ja kein Grund sich nähere Gedanken darüber zu machen.“ Daisuke nickte bestätigend, legte eine Hand um Kens Hüften und zog ihn näher an sich. „Und jetzt ist es an der Zeit dafür...“ Ken sah Daisuke direkt ins Gesicht und erschrak leicht, als er den verlangenden Blick des anderen sah. Er schluckte trocken, schlang aber die Arme um Daisukes Hals und beugte sich leicht zu ihm. „Du brauchst keine Angst haben, Ken. Für mich ist das eine genauso neue Situation wie für dich. Ich werde nichts tun, dass du nicht willst.“ Ken nickte leicht. Zwar sagte Daisukes Blick was anderes, aber Ken vertraute auf die Worte des Größeren. Er wollte nichts mehr, als ihm alles glauben, was er sagte. Stürmisch, wie Daisuke war, zog er Ken bestimmend an sich und küsste ihn verlangend. Nach dem ersten Schockmoment, über die doch sehr draufgängerische Art Daisukes, schloss Ken die Augen und erwiderte den Kuss. Er presste seinen Körper näher an Daisuke und als dieser ihm das Hemd über die Schulter streifte, zuckte Ken leicht zusammen und zog scharf die Luft ein. Er löste den Kuss, presste den Kopf gegen Daisukes Schulter. „Zu schnell?“ Ken schüttelte leicht den Kopf. „Nein, ich hab mich nur erschrocken.“ Daisuke streichelte dem anderen sanft über die Arme und drückte ihm einen Kuss auf den Haaransatz. „Ich liebe dich, Ken.“, wisperte er leise und der Schwarzvioletthaarige konnte nicht anders, als leicht zu lächeln. Daisuke war so unglaublich lieb zu ihm. Daisuke begann nun seinen Körper mit Küssen zu erobern und Ken taumelte wie benommen ein paar Schritte zurück. Er prallte sachte mit dem Rücken gegen die Tür und rutschte an dieser runter, zog Daisuke mit sich. Dieser rutschte zwischen seine Beine und übersäte den schmalen Körper vor sich mit heißen Küssen. Ein leises Keuchen verließ Kens Lippen und er war erstaunt über die eigenen Geräusche, die er von sich gab. Er ließ den Kopf in den Nacken sinken, vergrub eine Hand in Daisukes Haaren. „Daisuke...“, wisperte er leise. Der Rotbraunhaarige hauchte noch immer heiße Küssen auf den Bauch des Kleineren, ließ sich auch im Moment nicht davon abhalten. Aber dennoch beobachtete er jede Reaktion seines Freundes, behielt ihn die ganze Zeit im Auge. Als Daisuke jedoch anfing an seiner Hose rumzunesteln, bäumte Ken sich leicht auf und augenblicklich hielt Daisuke inne. „Daisuke... Ich~ ich kann das nicht.“ Daisuke nickte verstehend, rutschte zu ihm nach oben und drückte ihm einen sanften Kuss auf die Lippen. „Entschuldigung, ich wollte dich nicht bedrängen.“ Ken schüttelte leicht den Kopf und strich Daisuke eine Haarsträhne aus dem Gesicht. „Ist schon okay. Ich kann das nur noch nicht. Jetzt noch nicht.“ Verstehend nickte er drückte Ken einen sanften Kuss auf die Wange. Ken schloss die Augen, lehnte den Kopf gegen Daisukes Schulter und seufzte leise auf. Seine Nähe war so angenehm, warm. Zwar konnte er immer noch nicht verstehen, warum Daisuke sich ausgerechnet in ihn verliebt hatte, aber es machte ihn unglaublich glücklich. Daisuke begann seinen Nacken zu kraulen und erneut entwich Ken ein leises Seufzen. „Daisuke...“ Er legte zaghaft die Hände auf Daisukes Arme, streichelte sanft darüber. Der Angesprochene hob den Kopf und sah dem anderen direkt in die Augen. „Weißt du eigentlich, wie schön du bist, Ken-kun?“ Rot, sehr rot, sehr, sehr, sehr rot. Wenn es eine Farbe gegeben hätte, die roter als rot war, dann wäre das jetzt in diesem Moment Kens Gesichtsfarbe. Er legte den Kopf zur Seite und wand den Blick von Daisuke ab. „Ach was...“ Dieser jedoch ließ sich das nicht gefallen. Er griff nach Kens Kinn, drehte den Kopf des anderen zu sich und setzte einen frechen Kuss auf dessen Lippen. „Für mich bist du der schönste Mensch auf der ganzen Welt, Ken.“ Er schluckte trocken, der Rotton auf seinen Wangen nahm noch ein wenig zu. „Danke.“, flüsterte er leise und er wusste nicht mal, ob Daisuke, der ihm genau gegenüber saß, dass gehört hatte. Doch er hatte es gehört. Er lächelte leicht, zog Ken wieder in seine Arme und presste den schmalen Körper fest an sich. „Du bist so wundervoll.“ Ken wollte protestieren, aber er wusste, dass es bei Daisukes Willen ohnehin nichts bringen würde, auch nur ein Wort zu sagen, also verhielt er sich still und vergrub den Kopf in Daisukes Halsbeuge. *** *** Als Ken am nächsten Morgen wach wurde, stellte er fest, dass Daisuke ihn noch immer fest umklammert hielt. Sie waren gestern reichlich früh ins Bett gegangen und da sie keine Lust mehr gehabt hatten, die zweite Matratze zu holen, hatte Daisuke kurzerhand mit in seinem Bett geschlafen. Er hatte ihn die ganze Nacht nicht losgelassen und auch jetzt lagen sie noch immer Arm in Arm in seinem Bett. Er lächelte leicht. Er konnte noch gar nicht richtig verstehen, was gestern passiert war. Sie hatten sich noch etliche Male geküsst und Daisuke hatte ihn letztlich in den Schlaf gekrault. Es war so ein wunderbares Gefühl geliebt und gebraucht zu werden, dass Ken am liebsten vor Glück geplatzt wäre. Er drückte Daisuke einen sanften Kuss auf die Wange, stand dann vorsichtig auf, um den anderen nicht zu wecken, kletterte aus seinem Bett und ging in die Küche, wo seine Mutter schon das Frühstück vorbereitete. „Morgen Mama.“ – „Oh guten Morgen Ken. Hast du gut geschlafen?“ Ken nickte leicht, schnappte sich dann eine Tasse vom Tisch und setzte sich Teewasser auf. „Wie lange wart ihr denn gestern noch weg?“ „Ach nicht so lange, wir waren um halb eins oder so wieder da.“ „Aber dann hättest du doch jetzt nicht extra aufstehen müssen!“, meinte Ken erschrocken, während er nach einem Teebeutel langte und diesen in seine Tasse fallen ließ. „Ach, ich war doch sowieso wach.“ Ken blinzelte leicht, zuckte dann mit den Schultern. Zwar glaubte er das seiner Mutter nicht so ganz, aber wenn sie unbedingt wollte, konnte er sie ohnehin nicht davon abhalten. „Ach Ken. Hikari-san hat vorhin angerufen.“ Verwundert blickte Ken auf die Uhr und hob skeptisch eine Augenbraue. Es war doch erst halb neun. „Was denn? So früh?“ „Ja, sie hat gesagt, du sollst sie mal zurück rufen.“ Ken nickte, schnappte sich dann seine gerader fertigen Tee und ging ins Wohnzimmer. Er setzte sich auf die Couch, wählte Hikaris Nummer. , meldete sich eine Stimme am anderen Ende der Leitung. „Yamato-kun? Anou, guten Morgen, ich bin’s Ken. Hikari-san hatte angerufen?“ Irgendwie klang Yamatos Stimme besorgt, ganz so, als wenn irgendwas nicht in Ordnung war. „Was ist passiert?“, fragte er leise in den Hörer, er hörte leise Stimmen im Hintergrund. Kens Augenbraue schnellten nach oben, vorsichtig nippte er an seinem Tee. „Was ist denn passiert?“, wiederholte er seine Frage. Wenn das hier ein Manga gewesen wäre, dann wäre über Kens Kopf jetzt ein riesiger Dropstropfen erschienen und er wäre vermutlich umgefallen. So schüttelte er aber nur den Kopf und seufzte schwer auf. „Voll Birne...“, meinte er lachend und Yamato stimmte in das Lachen mit ein. „Sollen wir nachher vorbei kommen?“ Ken lachte leise, nickte dann aber. „Okay, wir kommen nach dem Frühstück ja?“ „Na was denkst du denn? Bis später Yamato!“ Ken legte auf und legte das Telefon beiseite. Er nippte an seinem Tee, stand dann auf und sah einen verschlafenen Daisuke in der Tür stehen. „Morgen Ken.“ „Guten Morgen Daisuke.“ Ken blieb vor ihm stehen, bekam von dem anderen einen kurzen Kuss auf die Lippen gedrückt. „Daisuke... Wenn meine Mutter das jetzt gesehen hätte.“ Verschlafen blinzelte der Rotbraunhaarige. „Oh, Entschuldigung.“ Ken schüttelte den Kopf, strich ihm liebevoll durch die Haare. „Komm es gibt Frühstück.“ Nach dem Frühstück machten sich die beiden auch sofort auf, zur Wohnung der Yagamis. Als sie in der U-Bahn saßen, seufzte Daisuke schwer auf und hatte damit Kens ungeteilte Aufmerksamkeit. „Alles okay?“, fragte dieser leise. „Nein.“ Ken hob eine Augenbraue und sah seinen Freund an, der schon wieder schwer aufseufzte. „Aber, was ist denn los Daisuke-kun?“ „Ich will heute nicht nach Hause...“ Ken blinzelte leicht, wusste er erst gar nicht, wovon Daisuke eigentlich sprach, dann aber fiel es ihm wie Schuppen von den Augen. „Warum bleibst du nicht noch mal bei mir? Ich bin ziemlich sicher, dass meine Eltern damit kein Problem haben.“ „Meinst du?“ Ken schüttelte den Kopf. „Nein, ich weiß. Wir fragen sie einfach nachher und wenn sie es erlauben, rufst bei deinen Eltern an, die sicherlich auch nicht nein sagen werden.“ Daisuke grinste ihn an und augenblicklich hob sich die Laune des Größeren. „Okay!“, meinte er grinsend und lehnte den Kopf kurz an seine Schulter. „Ich liebe dich, Ken.“, hauchte er ihm leise ins Ohr und Ken wurde wie aufs Stichwort rot, was Daisuke zu einem leisen Lachen brachte. Ken verzog leicht das Gesicht und sah den Größeren von der Seite her an. „Das war gemein...“, nuschelte er leise und Daisuke grinste nur. „Ich weiß.“ Als sie letzten bei Taichi ankamen, war das Chaos erst einmal groß. Die Wohnung sah aus wie ein Schlachtfeld, offensichtlich waren Taichis und Hikaris Eltern nicht zu Hause, überall lagen irgendwelche Sachen rum, mittendrin saß Yamato im Flur auf dem Boden und gab in regelmäßigen Abständen ein leises Seufzen von sich. Hikari hatte ihnen die Tür geöffnet und stand jetzt ein wenig verloren im Flur. Taichi und Takeru standen im Wohnzimmer und waren damit beschäftigt, sich gegenseitig die Schuld für Taichis Unfall zuzuschieben. „Was ist denn hier passiert?“, fragte Ken leise und versuchte sich irgendwie einen Weg durch den Flur zu bahnen, ohne auf irgendwas drauf zutreten. „Nun, Mama und Papa sind gestern für eine Woche nach Osaka gefahren und du kennst ja Taichis Ordnung und ich komm' einfach mit dem Aufräumen nicht hinterher.“, erklärte Hikari den beiden und Ken nickte nur verstehend. Er kannte ja mittlerweile Taichis Unordnung, aber das hier übertraf wirklich alles. Während Daisuke und Hikari sich nun ins Wohnzimmer begaben, um den Streit irgendwie zu schlichten, kniete Ken sich neben Yamato und tippte ihn leicht an. „Hm?“, kam es nur von dem Blonden. „Geht es dir gut, Yamato-kun?“ – „Ja, geht schon. Nur dieses Rumgezeter geht mir ein bisschen gegen den Strich. Das machen die schon den halben Vormittag.“ Skeptisch hob Ken eine Augenbraue und warf kurz einen Blick ins Wohnzimmer. „Und ihr schafft es nicht, die beiden ruhig zu stellen?“ Yamato schüttelte leicht den Kopf und Ken verdrehte die Augen. „Gibt’s doch gar nicht.“ Er zog Yamato auf die Beine und schob ihn dann ins Wohnzimmer. „Wie kann es denn sein, dass du deinen Freund, der sonst immer alles tut, was du sagst, jetzt nicht mal zur Vernunft bekommst huh?“ Yamato warf über die Schulter einen Blick zu Ken, aber dieser ließ sich nicht erweichen. Er schubste ihn letztlich ganz ins Wohnzimmer, ließ dann von ihm ab und griff nach Daisukes Hand, der bereits fleißig am mitdiskutieren war. „Wir gehen!“ „Was... Aber Ken-chan!“ „Nichts da, ich will nicht, dass du dich hier auch noch mit einmischt und außerdem ist mir das gerade ein bisschen zu heiß hier, wir gehen jetzt.“ „Mah~ Ke~en...“, begann Daisuke zu quengeln, aber der Kleinere ließ sich davon nicht beirren, sondern zog den anderen mit sich. „Aber wir sind doch gerade erst gekommen und Taichi-kun... Ken...“ Als die beiden die Wohnung verlassen hatten, ließ Ken Daisukes Hand los und wand sich dem anderen zu. „Hör mal, Daisuke. Ich möchte nicht, dass du dich da in irgendwelche Streiterein einmischt, dass geht uns nichts an.“ „Aber Ken, dass ist doch nichts ernstes.“ Ken wand den Blick von Daisuke ab und ging ein paar Schritte von ihm weg. „Dennoch... Und außerdem wäre ich heute lieber mit dir alleine.“ Daisuke glaubte sich verhört zu haben, Ken wollte mit ihm alleine sein? Aus welchem Grund? Lächelnd trat er hinter den anderen und schlang die Arme von hinten um seinen Hüften. „Also wenn das so ist.“ Er drückte Ken liebevoll einen Kuss auf die Wange und grinste frech, als Ken wieder rot wurde. „Du bist so unendlich süß Ken...“, wisperte Daisuke leise. „Komm, lass uns gehen.“ Ken griff wieder nach Daisukes Hand und lächelte ihn sanft an. ~Through the darkness and broken glass I come for you if you only ask For your name I’m calling For my love I’m falling And if you cry I hold your head up high I’ll be there be your side And I will be you Guardian Angel~ Wieder bei Ken angenommen, nutzte Daisuke gleich die Gelegenheit und schloss den anderen sanft in die Arme. Sie hatte gerade die Tür von Kens Zimmer geschlossen und sofort hatte Daisuke nichts anderes zu tun, als gleich wieder an ihm zu hängen. Nicht, dass es Ken störte, wenn Daisuke ihn in die Arme nahm, aber irgendwie war es doch ein komisches Gefühl, mit dem Wissen im Hinterkopf, dass Daisuke ihn liebte. Er legte den Kopf leicht nach hinten, somit auf Daisukes Schulter und sah ihn an. „Alles okay...?“, fragte dieser nur leise und Ken nickte schwach. Daisuke drehte den anderen in seinen Armen um, zog ihn an sich und küsste ihn liebevoll. Kens Lippen verließ ein leises Seufzen, welches aber schnell in dem Kuss erstarb. Daisuke löste so starke Gefühle in ihm aus, dass es ihn schon fast wahnsinnig machte. Eigentlich hasste er es, wenn er nicht die Kontrolle hatte, aber bei Daisuke war ihm das vollkommen egal und wenn er ehrlich war, wollte er sogar die Kontrolle verlieren. ~It’s really good to hear your voice Saying my name it sounds so sweet Coming from the lips of an angel Hearing those words it makes me weak~ TbC Hosted by Animexx e.V. (http://www.animexx.de)